GRACE BUMBRY

Grace Bumbry
Grace Bumbry

Die legendäre Mezzosopranistin Grace Bumbry gab 1959 ihr Konzertdebüt an der Londoner Wigmore Hall. 1960 als 23-jährige folgte ihr Debüt als erste farbige Sängerin an der Pariser Oper die Amneris in Verdis "Aida". In 1961, mit 24 Jahren, engagierte sie Wieland Wagner als Venus in Wagners "Tannhäuser" für die Bayreuther Festspiele. Als erste "schwarze Venus von Bayreuth" löste sie einen nie dagewesenen Pressewirbel aus und wurde über Nacht zum Star.

Es folgten Engagements mit den bedeutendsten Dirigenten an allen wichtigen Opernhäusern (u.a. Wiener Staatsoper, Covent Garden, La Scala, Teatro Colon Buenos Aires, Verona, Orange, Chicago Lyric, San Francisco and MET) und Festivals (u.a. Salzburger Festspiele) der Welt. Sie erhielt verschiedene Ehrendoktorate, Kammersängerin in Austria, in Frankreich beide Titel: L'Officier des Arts et Lettres und Commandeur des Arts et Lettres, in Italien die Vincenzo Bellini Auszeichnung für ihre "Norma". Weiters wurde ihr der Puccini Award für ihre Tosca und der Verdi Award für ihre Dienste an der Italienischen Oper verliehen. Grace Bumbry wurde 2009 von Barack Obama mit dem Kennedy Center Honors für ihre Lebensleistung ausgezeichnet. 2010 feierte sie einen weiteren Triumph als Monisha in Joplins "Treemonisha" am Pariser Chatelet. 2012 sang sie die Old Lady in Bernsteins "Candide" an der Deutschen Oper Berlin und 2013 die Gräfin in Tschaikovskys "Pique Dame" an der Wiener Staatsoper.

Die grosse Sängerin arbeitet auch als gefragte Gesangpädagogin in weltweiten Meisterkursen und als Jury Mitglied in internationalen Wettbewerben. 2009 gründete Grace Bumbry die Vocal and Opera Academy mit Kollaboration mit der Berliner Universität für Darstellende Kunst.